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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Montag im Mittagshandel etwas schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Mittag 75,59 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 48 Cent auf 74,94 Dollar.
Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Kursgewinnen in der vergangenen Woche. Zudem habe die etwas eingetrübte Stimmung an den Aktienmärkten die Ölpreise belastet. Im weiteren Wochenverlauf dürfte daher auch der Ölmarkt durch die Unternehmensberichtsaison aber auch durch US-Konjunkturdaten dominiert werden. Laut Commerzbank haben die spekulativen Finanzanleger ihre spekulative Kaufpositionen bei Rohöl in der vergangen Woche auf den niedrigsten Stand seit knapp einem Jahr reduziert. Das Korrekturpotenzial im Falle von Glattstellungen sei damit deutlich geringer als noch vor einigen Monaten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,79 Dollar. Das waren 93 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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