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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch zeitweise auf den tiefsten Stand seit fünf Wochen gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete 74,79 US-Dollar und damit 98 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Oktober sank um 95 Cent auf 75,98 Dollar.
Der WTI-Preis war zeitweise bis auf 73,83 Dollar gesunken. Dies war der niedrigste Stand seit fünf Wochen. Am späten Nachmittag erholten sich die Ölpreise etwas von ihren Verlusten. Die vom US-Energieministerium veröffentlichten Rohöllagerbestände waren in den vergangenen Woche leicht gefallen. Das private American Petrolum Institute (API) hatte am Dienstag noch einen deutlichen Lageraufbau gemeldet. Aber auch nach den Daten des Energieministeriums sind laut Händlern die Rohölmärkte weiterhin überversorgt. Zur Erholung im Nachmittagshandel hätten auch die Kursgewinne am US-Aktienmarkt beigetragen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 73,25 US-Dollar. Das waren 98 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jsl/fn

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