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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag unter Verkaufsdruck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 75,79 US-Dollar und damit 73 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 62 Cent auf 77,95 Dollar.
Der Ölmarkt warte auf neue Impulse, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Diese Impulse könnten von den am Dienstag- und Mittwochnachmittag anstehenden Daten zu den Rohöllagerbeständen aus den USA kommen. Experten rechnen mit einem Anstieg der Lagerbestände an Rohöl und Benzin. Die amtlichen Daten der US-Regierung werden am Mittwoch veröffentlicht. Im weiteren Handelsverlauf könnte ausserdem das am Nachmittag anstehende Verbrauchervertrauen in den USA den Ölmarkt bewegen.
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 75,06 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jkr

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