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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober kostete 74,18 Dollar. Das waren 68 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November sank um zwei Cent auf 79,34 Dollar.
Die Sorgen vor einer Abschwächung der Ölnachfrage würden den Ölpreis belasten, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Sie könnten durch einen verhaltenen Konjunkturausblick der US-Notenbank im Anschluss an die Fed-Sitzung am Abend nochmals verstärkt werden. Zudem könnte der Dollar an Wert gewinnen, sollten die Spekulationen auf eine weitere quantitative Lockerung der US-Geldpolitik enttäuscht werden. Am Montag noch hatten kräftige Kursgewinne an den Aktienmärkten auch an den Rohstoffmärkten für Auftrieb gesorgt. Die Ölpreise waren daraufhin kräftig gestiegen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 75,26 Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

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