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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag gestützt durch eine höhere Risikoneigung an den Märkten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September stieg im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag um 1,03 Dollar auf 76,27 Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Oktober legte um 1,80 Dollar auf 77,43 Dollar zu.
Die sehr freundlichen Aktienmärkte, aber auch der gesunkene Dollarkurs hätten die Ölpreise beflügelt, sagten Händler. Die Kursgewinne seien zudem eine Reaktion auf die starken Verluste in der vergangenen Woche. Die in stärker als erwartet gestiegene US-Industrieproduktion habe Festverzinslichen belastet. Zuletzt hatte die Furcht vor einer Rezession in den USA die Ölmärkte belastet. Die Risikoneigung an den Märkten habe aber wieder etwas zugenommen, sagten Händler.
Ein unterstützender Faktor für die Ölpreise bleibt nach Einschätzung der Commerzbank die Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko. Der Wetterdienst CWG erwarte weiterhin 10 Wirbelstürme. Damit bleibe die Hurrikan-Saison weiterhin überdurchschnittlich. Zudem drohe in den nächsten 48 Stunden die Entwicklung eines tropischen Tiefs, dass sich in einen tropischen Sturm verwandeln könne.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 72,27 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/fn

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