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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete zuletzt 81,49 US-Dollar und damit 79 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 94 Cent auf 81,50 Dollar.
Vor allem der schwache Dollar stütze derzeit die Ölpreise, sagten Händler. Ein niedriger Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Am Freitag hatten enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht den Dollar unter Druck gebracht. Insgesamt würden die Ölpreise derzeit vor allem durch technische Faktoren getrieben, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Die Terminkontrakte zeigten, dass die spekulativen Investoren derzeit so positiv gestimmt seien wie lange nicht.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 78,15 Dollar. Das sind 54 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/he

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