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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Freitag kaum von ihren starken Vortagesverlusten erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Mittag 72,99 Dollar und damit vier Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Sorgen über die Konjunkturentwicklung in den USA und China hatten den US-Ölpreis am Donnerstagnachmittag um mehr als drei Dollar gedrückt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im August kletterte zuletzt um 23 Cent auf 72,57 Dollar.
Nach dem Ausverkauf an den Rohstoffmärkten am Vortag beruhigte sich die Lage am Freitag etwas. Am Donnerstag hatten laut Commerzbank schlechter als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten die Sorgen über die wirtschaftliche Erholung vergrössert und zu massivem Abgabedruck an den Rohstoffmärkten geführt. Dies könnte sich aus Sicht des Bankhauses zum Wochenausklang fortsetzen, wenn die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag ebenfalls hinter den Erwartungen zurückbleiben sollten. Auch der deutlich schwächere Dollar scheine den Rückgang der Ölpreise derzeit nicht aufhalten zu können. Ein Test des unteren Endes der seit einem Monat gültigen Handelsspanne von 70 bis 80 Dollar sei daher wahrscheinlich.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 72,51 Dollar. Am Mittwoch hatte ein Barrel noch 72,69 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jha/bgf

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