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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag kaum von der Stelle bewegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete gegen Mittag 82,14 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank geringfügig um vier Cent auf 80,44 Dollar.
Fundamentale Daten spielen am Ölmarkt laut Experten derzeit kaum eine Rolle. Entscheidend sei vielmehr die Stimmung an den Finanzmärkten, schreibt die Commerzbank in einer Studie. Dies habe auch der Vortag gezeigt: So waren die Ölpreise nach schwachen Lagerdaten zunächst kräftig auf ein Zwei-Monats-Hoch gestiegen, um diese Gewinne kurz darauf wieder abzugeben. "Technische Faktoren sind zurzeit offensichtlich wichtiger als Fundamentaldaten", so die Commerzbank.
Auch die planmässige Sitzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am kommenden Mittwoch dürfte kaum neue Impulse liefern. Vertreter aus mehreren Opec-Staaten haben bereits signalisiert, dass eine Änderung der offiziellen Förderung sehr unwahrscheinlich ist. Angesichts eines bereits hohen Angebots dürfte der Markt weiter reichlich mit Rohöl versorgt bleiben. "Dies unterstreicht einmal mehr, dass das derzeitige Ölpreisniveau fundamental nicht gerechtfertigt ist, sondern vor allem auf Finanzanleger zurückzuführen ist", resümiert die Commerzbank.
Der Preis für Opec-Rohöl ist unterdessen gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 77,80 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bf/js

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