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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag bis zum Mittag ihre anfänglichen Verluste abgeschüttelt und moderat zugelegt. Händler verwiesen auf die abermals verbesserte Stimmung unter den deutschen Unternehmen als leichte Stütze für den Ölpreis. Der auch international beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex war im September den vierten Monat in Folge gestiegen. Allerdings sei die Unsicherheit über die Entwicklung der US-amerikanischen Wirtschaft nach wie vor der Haupteinflussfaktor für den Ölpreis. Momentan fehle am Ölmarkt der Schwung. Daher gehe es aktuell mal rauf, mal runter mit dem Preis, hiess es.
Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete am frühen Nachmittag 75,39 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um acht Cent auf 78,19 Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank indessen deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 74,41 US-Dollar. Das waren 93 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./stb/bgf

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