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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag leicht von ihren starken Verlusten an den Vortagen erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete gegen Abend 111,91 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 55 Cent auf 93,81 Dollar.
Experten führten die festere Tendenz am Ölmarkt zum einen auf die bessere Stimmung an den Aktienmärkten zurück. Dies habe auch die Investoren am Ölmarkt zuversichtlicher gestimmt, wenngleich die Griechenlandkrise nach wie vor auf die Stimmung drücke. Zum anderen wurde der etwas schwächere Dollar als Unterstützung genannt. Eine schwächere US-Währung stützt für gewöhnlich die Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollar-Raums.
Auch am Ölmarkt blicken die Investoren gespannt nach Griechenland. Dort wird Ministerpräsident Giorgos Papandreou in der Nacht zum Mittwoch dem Parlament die Vertrauensfrage stellen. Sollte die Regierung scheitern, könnten die Auswirkungen fatal sein. Käme es zum politischen Stillstand, droht dem Land im schlimmsten Fall die Staatspleite. Riskantere Anlagen wie Rohöl würden durch eine Zuspitzung der Griechenlandkrise vermutlich belastet werden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 107,41 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/he

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