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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Überraschend gute Wachstumszahlen aus der Eurozone haben die Ölpreise am Freitag gestützt. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 113,90 US-Dollar. Das waren 92 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 97 Cent auf 99,94 Dollar. Damit machten die Ölpreise ihre leichten Verluste aus dem frühen Handel wett.
Insbesondere in Deutschland und Frankreich, den beiden grössten Volkswirtschaften der Eurozone, fiel das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2011 merklich höher aus als von Ökonomen prognostiziert. So wuchs die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 Prozent. Frankreichs Wirtschaft verzeichnete ein Plus von 1,0 Prozent. Das starke Wachstum habe dem Euro Auftrieb gegeben und umgekehrt den Dollar belastet, sagten Händler. Die Ölpreis-Entwicklung verläuft häufig entgegengesetzt zum Dollar. Weil Öl in Dollar gehandelt wird, ist der Rohstoff bei sinkender US-Währung für Anleger ausserhalb des Dollarraums attraktiver.
Marktbeobachtern zufolge bleibt die Stimmung am Ölmarkt aber nervös. An den deutlichen Preisschwankungen in dieser Woche lässt sich dies ablesen. Bei Brent-Öl beträgt die Preisspanne seit Montag rund acht Dollar, bei WTI-Öl etwa zehn Dollar.
Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 107,20 US-Dollar. Das waren 4,15 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/bgf

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