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NEW YORK/LONDON/WIEN(awp international) - Die Ölpreise haben am Montag leichte Verluste verzeichnet. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 74,65 Dollar. Das waren 52 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank um 13 Cent auf 76,52 Dollar.
Der Effekt der Äusserungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke vom Freitag sei verpufft, sagten Händler. Die Marktteilnehmer wendeten sich nun wieder den gut gefüllten Lagern zu. Am Freitag hatten die Ölpreise kräftig um rund zwei Dollar zugelegt, nachdem Bernanke weitere Massnahmen zur Konjunkturstützung in Aussicht gestellt hatte.
Analysten verwiesen zudem auf die gesenkte Ölpreisprognose durch Barclays Capital. Das Haus sei häufig mit am optimistischsten gestimmt, die Vorhersageänderung sei daher ein schlechtes Zeichen. Die steigende Hurrikan-Aktivität in den USA habe dem Markt nur begrenzte Unterstützung geliefert, sagten Experten. Die Öl- und Gasinfrastruktur im Golf von Mexiko sei von den Stürmen derzeit nicht bedroht.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 72,36 Dollar. Das waren 96 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/tw

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