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NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach dem jüngsten Höhenflug etwas gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete 82,54 US-Dollar. Das sind 64 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Februar sank um 58 Cent auf 81,31 Dollar.
Die leichten Kursverluste sind laut Händlern vor allem auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen. Noch am Mittwoch hatte der US-Ölpreis mit 83,52 Dollar laut Commerzbank den höchsten Stand seit 15 Monaten erreicht. Vor allem das anhaltend kalte Wetter in den USA, Europa und Teilen Asiens stütze weiter den Ölpreis, sagten Händler. Die in der vergangenen Woche überraschend gestiegenen Rohöllagerbestände in den USA hätten hingegen den Ölpreis nur kurzzeitig belastet.
"Die Marktreaktion am Mittwoch zeigt, dass selbst fundamental begründete Preisrückgänge derzeit von den Investoren als Kaufgelegenheit erachtet werden", schreibt die Commerzbank. Die Bekräftigung der US-Aufsichtsbehörde CFTC, die Energiemärkte künftig stärker regulieren zu wollen, habe dagegen keinerlei Beachtung gefunden. "Der Ölpreis will einfach nur steigen", kommentiert die Commerzbank das Geschehen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 79,64 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/dr

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