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OIL/Ölpreise steigen weiter - Commerzbank: Rekordhandelsvolumina am Ölmarkt

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 13:20 publiziert

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch trotz weiterhin eher ungünstigen fundamentalen Bedingungen weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Mittag 84,87 US-Dollar. Das waren 82 Cent mehr als am Vortag. An der Rohstoffbörse in London legte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ebenfalls zu. Ein Fass verteuerte sich um 41 Cent auf 85,14 Dollar.
Die Vorgaben für den Ölmarkt waren aus Sicht der Commerzbank eigentlich preisbelastend. Doch trotz negativer Nachrichten habe der Ölpreis bereits am Vortag nur kurzzeitig nachgegeben. Der schwächere Dollar habe den Markt gestützt und Rohöl bei den Finanzanlegern attraktiv aussehen lassen. Dass Rohöl beziehungsweise Rohstoffe im allgemeinen wieder stark im Fokus der Finanzanleger stünden, zeigten rekordhohe Handelsvolumina für WTI mit 1,42 Millionen Kontrakten am Vortag.
Es sei einmalig, dass die Volumina drei Tage in Folge eine Million Kontrakte überstiegen, heisst es in der Studie der Commerzbank. Damit entspreche das Handelsvolumen nur einer Rohölsorte dem 15-fachen des weltweiten Tagesverbrauchs. Das starke Interesse der Finanzanleger sei der entscheidende Grund, dass der Rohölpreis sich zu stark von den fundamentalen Daten gelöst habe. Am Nachmittag werden neue Lagerdaten aus den USA veröffentlicht.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 81,52 Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/bf

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