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SINGAPUR (awp international) - Die Ölpreise haben am am Donnerstag weiter zugelegt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni 125,60 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 65 Cent auf 113,41 Dollar. Derzeit kostet Rohöl soviel wie seit rund zweieinhalb Jahren nicht mehr.
Händler begründeten die abermaligen Preissteigerungen am Ölmarkt überwiegend mit dem immer schwächeren Dollar. Seit Wochen gibt der Dollar zu vielen wichtigen Währungen nach. Hauptgrund ist die extrem expansive US-Geldpolitik. Auch am Mittwochabend sendete Fed-Chef Ben Bernanke nach dem jüngsten Zinsentscheid keine Signale für eine baldige Straffung. Niedrige Zinsen lassen Währungen in den Augen von Anlegern unattraktiver erscheinen. Ein schwacher Dollar wiederum stützt die Rohölnachfrage aus vielen Ländern ausserhalb des Dollar-Raums./bgf/tw

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