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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben die Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt und haben am Dienstag teilweise zu einer leichten Erholung angesetzt. Der "Gegenwind in Form eines etwas schwächeren Dollars" habe nachgelassen und damit den Verkaufsdruck vom Rohöl genommen, erklärten Experten der Commerzbank die Lage an den Ölmärkten. Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juli 111,10 US-Dollar und damit 26 Cent mehr als am Vortag. Zeitgleich verbilligte sich US-Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juni nur noch ganz leicht, um drei Cent auf 97,34 Dollar.
Der Ölmarkt scheint sich zu stabilisieren, hiess es von Händlern. Seit Beginn des Monats ist der Preis für US-Rohöl um 15 Prozent und der Preis für Brent-Öl um 12 Prozent gefallen. Offenbar scheinen die Ölmärkte nach der rasanten Talfahrt kurzfristig einen Boden gefunden zu haben. Auslöser seien leichte Kursverluste beim US-Dollar gewesen, hiess es. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Wenn der Dollar an Wert verliert wird auch das Öl automatisch günstiger und die Anleger kaufen verstärkt zu.
Allerdings sorgt die Schuldenkrise in der Eurozone nach wie vor für eine Verunsicherung bei den Anlegern. Händler wollten vor dem Hintergrund immer neuer Spekulationen über eine mögliche Umschuldung Griechenlands einen weiteren Preisrutsch an den Ölmärkten nicht ausschliessen. Zumal Experten der Commerzbank einen Anstieg der Ölreserven in den USA erwarten. Die neusten Daten zu den US-Lagerbeständen werden am Mittwoch erwartet.
Unterdessen ging der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) weiter zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 107,79 US-Dollar. Das waren 1,14 Dollar weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl

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