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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Während US-Rohöl nahezu unverändert notierte, legte der Preis für Nordsee-Öl leicht zu. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete gegen Abend 91,37 Dollar. Das war ein Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März stieg hingegen um 69 Cent auf 98,49 Dollar.
Händler nannten im Wesentlichen zwei Faktoren, die die Ölmärkte am Mittwoch in Atem hielten. Stützend habe auf der einen Seite der schwächere Dollar gewirkt, hiess es. So war der Euro zum Dollar auf den höchsten Stand seit acht Wochen geklettert. Ein niedriger Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Auf der anderen Seite seien die Ölpreise von schwachen Aktienmärkten belastet worden.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 93,80 Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
bgf/stw

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