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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg bis zum Abend um 75 Cent auf 87,46 US-Dollar. Ein Fass Brent-Öl kostete hingegen 29 Cent weniger als am Vortag. Gegen Abend lag der Preis bei 101,53 Dollar.
Händler nannten mehrere Einflussfaktoren auf die Ölpreise, die sich jedoch in etwa die Waage gehalten hätten. Dämpfend hätten der festere Dollar und die schwachen Aktienmärkte in Europa gewirkt, was sich aber bis zum Abend in ein etwas freundlicheres Bild gewandelt habe. Unterstützung habe der Markt hingegen von neuen Prognosen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und der Internationalen Energieagentur (IEA) erfahren. Sowohl die Opec als auch die IEA hatten ihre Prognosen für die weltweite Ölnachfrage im laufenden Jahr angehoben.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 96,93 Dollar. Das waren 81 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/zb

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