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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch belastet durch einen festen US-Dollar stark unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete im Mittagshandel 77,09 Dollar. Das waren 1,93 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März sank um 1,66 Dollar auf 75,97 Dollar.
Händler begründeten die Preisabschläge zum einen mit dem festeren Dollar. So war der Euro zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit 5 Monaten gesunken. Ein höherer Dollarkurs verteuert den Ölpreis und dämpft so die Nachfrage. Zum anderen wurde auf Meldungen verwiesen, wonach chinesische Banken seitens offizieller Stellen zu einem Kreditvergabe-Stopp für den restlichen Januar aufgefordert wurden. Als Grund gilt der starke Anstieg der Ausleihungen im neuen Jahr.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 75,53 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/he

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