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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag im Zuge eines schwachen US-Dollars kräftig gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete im späten Nachmittagshandel 116,88 US-Dollar. Das waren 2,20 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,99 Dollar auf 102,58 Dollar. Trotz der aktuellen Erholung war der Mai dennoch kein guter Monat für die Ölpreise. Seit Monatsbeginn rutschte der Brent-Preis um rund acht Prozent und der US-Ölpreis um etwa 13 Prozent.
Die aktuelle Erholung der Ölpreise erklären Experten unisono mit einem schwachen US-Dollar im Zuge einer leichten Entspannung in der europäischen Schuldenkrise. Schon vergleichsweise geringe Kursveränderungen sind zumeist deutlich an den Ölpreisen ablesbar. Eine schwacher Greenback stützt für gewöhnlich die Nachfrage nach Rohöl. Eine Meldung des "Wall Street Journal" über ein mögliches neues Hilfspaket für das hoch verschuldete Griechenland habe am frühen Morgen den Dollar belastet und damit indirekt auch die Ölpreise steigen lassen, hiess es von Händlern.
Experten der Commerzbank verwiesen in ihrer Begründung für den deutlichen Anstieg der Ölpreise zudem auf die Kämpfe in dem Ölstaat Libyen. Nach jüngsten Meldungen stehen auf den Öl-Feldern des nordafrikanischen Landes alle Pumpen still. Kriegsschäden und Sabotage hätten in der libyschen Ölindustrie ferner schwere Schäden hinterlassen.
Unterdessen ging der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) leicht zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 109,59 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jkr/she

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