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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach gestiegenen US-Rohöllagerbeständen deutlich nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 120,93 US-Dollar. Das waren 1,52 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,06 Dollar auf 108,99 Dollar.
Die in den den USA in der vergangenen Woche erneut deutlich gestiegenen Rohöllagerbestände belasteten laut Händlern die Ölpreise. Die Reserven seien um 3,4 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 366,5 Millionen Barrel geklettert. Die Daten signalisierten eine gute Versorgung des US-Marktes mit Rohöl. Die Bestände von Benzin und Diesel gingen hingegen zurück. Zudem laste auch der im späten Handel deutlich gestiegene Dollarkurs auf den Ölpreisen. Der Eurokurs sank bis auf 1,4830 Dollar, nachdem er am Nachmittag noch bis auf 1,4939 Dollar geklettert war.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging weiter zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 118,75 US-Dollar. Das waren 1,15 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/tw

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