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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch im Handelsverlauf beflügelt von überraschend gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten ins Plus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete zuletzt 90,48 US-Dollar. Das waren 1,10 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 2,22 Cent auf 95,75 Dollar.
Händler machten für den Preisrückgang den starken ADP-Bericht verantwortlich. Im Dezember war die Beschäftigtenzahl in den USA dem Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) zufolge deutlich stärker gestiegen als von Volkswirten erwartet worden war. Die Zahl kletterte demnach auf Monatssicht um 297.000. Experten hatten lediglich ein Plus von 100.000 erwartet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 91,27 US-Dollar. Das waren 1,48 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./he/stb

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