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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach einem kräftigen Kursrutsch vom Vortag wieder leicht erholen können. Vor der Veröffentlichung der neusten Daten zu den Ölreserven in den USA am Nachmittag verteuerte sich das Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März um 63 Cent auf 86,84 Dollar. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent stieg dagegen etwas stärker mit 1,20 Dollar auf 96,45 Dollar.
Die leichte Erholung der Ölpreise habe eingesetzt, nachdem die Investoren auf eine etwas positivere Einschätzung der Konjunktur in den Vereinigten Staaten durch die US-Notenbank spekulierten, hiess es von Händlern. Am Abend wird die amerikanische Notenbank ihre Zinsentscheidung verkünden und eine Einschätzung zur Lage der US-Wirtschaft liefern. Allerdings könnten die Ölpreise am Nachmittag mit der Veröffentlichung der Lagerdaten an Rohöl wieder unter Verkaufsdruck geraten. Laut Experten der Commerzbank gibt es Hinweise, wonach die US-Ölreserven überraschend stark gestiegen sind.
Am Dienstag sind die Rohstoffpreise nach einer Zinserhöhung in Indien noch kräftig unter Verkaufsdruck geraten. Der Markt reagiere derzeit empfindlich auf Meldungen über steigende Zinsen, hiess es von Rohstoffexperten der Commerzbank. Zuletzt hatte bereits die Spekulation über einen möglichen Anstieg der Zinsen in China die Preise an den Ölmärkten unter Verkaufsdruck gesetzt.
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 91,80 US-Dollar. Das waren 1,40 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl

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