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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Für die Ölpreise ging es am Montag nach dem gesenkten Ausblick für die USA durch die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) kräftig abwärts. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete am frühen Abend 121,12 Dollar und damit rund zwei Dollar weniger als im frühen Handel. Für Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai mussten Anleger zuletzt 106,76 Dollar bezahlen, ebenfalls deutlich weniger als am Morgen.
S&P sieht die Top-Bonität der USA in Gefahr. Die US-Kreditwürdigkeit werde zwar weiter mit der Bestnote "AAA" bewertet, der Ausblick sei jedoch negativ, teilte die Ratingagentur mit. Es droht also eine Herabstufung. Es sei noch unklar, wie die USA das Haushaltsdefizit und den steigenden Schuldenstand angehen wolle.
Bereits vor der Senkung des US-Ausblicks hatten die Ölpreise am Montag nachgegeben. Grund waren laut Händlern einerseits Gewinnmitnahmen, nachdem am Freitag der vergangenen Woche die Preise stark zugelegt hatten. Zum andern verwiesen sie auf eine schwache Nachfrage. Am Ölmarkt liege derzeit keine tatsächliche Knappheit vor, schrieb die Commerzbank in einem Kommentar. Der weltgrösste Ölexporteur Saudi-Arabien habe die Ölproduktion im März sogar um 800.00 Barrel pro Tag gekürzt, da ein Überangebot am Markt bestehe.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank geringfügig. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 117,86 US-Dollar. Das waren vier Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. Der Korbpreis wurde vor der Veröffentlichung des S&P-Berichts errechnet und berücksichtigt daher die Nachricht noch nicht./ajx/wiz

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