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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Donnerstag im Vormittagshandel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete 77,21 USD. Das sind 24 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 25 Cent auf 76,31 USD.
Nach den deutlichen Kursverlusten an den vergangenen beiden Tagen sprachen Händler von einer leichten Gegenreaktion. Zuletzt hatten vor allem schwache US-Konjunkturdaten aber auch gestiegene Rohöllagerbestände die Ölpreise belastet. So war der US-Ölpreis am Mittwoch nach gestiegenen US-Rohöllagerbeständen zeitweise unter die Marke von 76 Dollar gefallen. Gestützt worden seien die Ölpreise im Vormittagshandel auch durch freundliche Aktienmärkte und den zum Euro gefallenen Dollarkurs. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen attraktiver.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 73,26 USD. Das sind 69 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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