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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Nach den kräftigen Gewinnen vom Vortag haben die Ölpreise am Donnerstag kaum verändert tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte zur Lieferung im Mai kostete am späten Nachmittag 122,15 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 49 Cent auf 109,32 Dollar.
Die Ölpreise befinden sich gestützt durch die anhaltend unsichere Lage in Libyen und im Nahen Osten weiter auf einem sehr hohen Niveau. Die Preise werden laut Commerzbank weiter durch "Angst und Spekulation" getrieben. Die jüngsten Daten zeigten, dass zumindest in den USA keine Verknappung des Angebots zu erkennen sei. Gestützt werde der Ölpreis zudem durch den schwachen US-Dollar.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen abermals an. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 117,62 US-Dollar. Das waren 1,02 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he

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