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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben ihre Klettertour von vergangener Woche auch am Montag fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete zuletzt 119,18 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als am Freitag. In der Spitze stieg Brent-Öl auf 119,75 Dollar, so hoch wie seit August 2008 nicht mehr. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 34 Cent auf 108,28 Dollar. Zuvor war er bis auf 108,78 gestiegen, dem höchsten Stand sei September 2008.
Am Ölmarkt stehen nach wie vor die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen im Fokus. Obgleich es zuletzt starke diplomatische Bemühungen zu einer Beendigung des blutigen Konflikts gegeben hat, gehen die Kämpfe in dem nordafrikanischen Staat mit aller Härte weiter. Diese Unsicherheit stütze die Ölpreise, hiess es am Markt. Solange die Kämpfe um die wichtigen libyschen Ölstädte Ras Lanuf und Brega andauerten, sei an eine Wiederaufnahme der Öllieferungen nicht zu denken, schreibt die Commerzbank in ihrer aktuellen Rohstoffstudie.
Laut der Frankfurter Bank wirken auch noch die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten nach. Der Stellenaufbau war stärker als erwartet ausgefallen. Dies beflügele den Risikoappetit der Anleger, so die Experten.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zog kräftig an. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 113,36 US-Dollar. Das waren 1,94 Dollar mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/jsl

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