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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Donnerstag die starken Vortagesgewinne nach einer gescheiterten Sitzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) halten können. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) 101,00 Dollar und damit 26 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent hielt sich ebenfalls nahezu unverändert und rutschte nur zehn Cent auf 117,75 Dollar.
Nach Einschätzung von Experten wird der Handel nach wie vor von der gescheiterten Opec-Konferenz vom Vortag geprägt. Das Ölkartell konnte sich bei den Verhandlungen nicht auf eine Erhöhung der Fördermenge einigen. Die Gespräche wurden ohne Ergebnis beendet, obwohl sich das führende Opec-Land Saudi-Arabien zuvor für eine Anhebung stark gemacht hatte.
Der saudische Ölminister al-Naimi bezeichnete die Sitzung als eine der schlimmsten, die er je erlebt habe. Vor dem Scheitern der Opec-Konferenz stand der Preis für US-Öl noch unter 99 Dollar und der für Brent-Öl an der Marke von 116 Dollar. Die Commerzbank deutet in einem Kommentar zur gescheiterten Opec-Konferenz eine mögliche Machtverschiebung innerhalb des Kartells an.
Die Meinungsverschiedenheiten sind laut Commerzbank zunächst einmal nichts ungewöhnliches. In der Vergangenheit hätten zum Beispiel Venezuela und Iran schon oft gegen Produktionserhöhungen argumentiert. Neu sei vielmehr, "dass das oppositionelle Lager so stark war, dass sich Saudi-Arabien als mit Abstand grösster Produzent des Kartells und bislang dominanter Entscheidungsträger nicht hat durchsetzen können", hiess es weiter im Kommentar der Commerzbank.
Unterdessen ist der Preis für Opec-Rohöl deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 111,93 US-Dollar. Am Dienstag hatte ein Barrel noch 110,66 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/bgf

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