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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung neuer Öllagerdaten aus den USA leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete gegen Mittag 75,35 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 13 Cent auf 78,55 Dollar.
Händler begründeten die leichten Preissteigerungen vor allem mit dem schwächeren Dollar. Seit Dienstagabend, als die US-Notenbank eine weitere geldpolitische Lockerung in Aussicht gestellt hatte, steht der Dollar zu vielen wichtigen Währungen stark unter Druck. Ansonsten sei der Handel am Ölmarkt aber ruhig verlaufen, hiess es. Die Marktteilnehmer dürften nun auf die wöchentlichen Öllagerdaten aus den USA am Nachmittag warten.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 75,34 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/jsl

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