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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete im Mittagshandel 85,88 US-Dollar und damit 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte um 58 Cent auf 97,97 Dollar zu.
"Das grösste Rätsel am Ölmarkt bleibt die auffällig hohe Preisdifferenz zwischen den wichtigsten Referenzsorten WTI und Brent, die sich in den letzten Tagen weiter ausweitet hat", schreibt die Commerzbank in einem Tageskommentar. Mittlerweile liegt der Spread bei über 12 USD je Barrel. Die üblichen fundamentalen Begründungen, wie die schwache Nachfrage in den USA im Vergleich zu der starken Nachfrage in Asien, die massive Ausweitung der US-Lagerbestände oder die geringeren Lieferungen aus der Nordsee könnten das Phänomen nicht vollständig erklären. Der WTI-Preis sei vielmehr nach unten und der Brent-Preis nach oben verzerrt. Dieses Phänomen könne noch eine gewisse Zeit bestehen, im weiteren Jahresverlauf sei jedoch eine starke Einengung des Spreads zu erwarten.
Neue Impulse könnten die US-Daten am Nachmittag liefern, sagten Händler. Insbesondere die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2010 könnte Aufschluss über die Nachhaltigkeit der Erholung in der grössten Volkswirtschaft der Welt liefern.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 93,42 US-Dollar. Das waren 84 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jkr

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