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OIL/Preise setzten Abwärtstrend fort - drohende US-Abstufung belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Dienstag ihren Abwärtstrend vom Wochenbeginn fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete im Nachmittagshandel 120,14 US-Dollar. Das waren 1,47 Dollar weniger als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Mai-Lieferung fiel um 99 Cent auf 106,13 Dollar.
Händler verwiesen vor allem auf die drohende Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA seitens der grössten Ratingagentur Standard & Poor's als Belastungsfaktor. Nach Einschätzung der Commerzbank führt die Senkung des Ausblicks für das US-Kreditrating zu einem Anstieg der Risikoaversion und setzt damit riskante Anlagen unter Druck. Dazu zähle aufgrund seines zyklischen Charakters auch Rohöl. Auch der deutlich festere US-Dollar habe dazu beigetragen, dass sich Öl verbilligte.
Ferner herrscht am Markt die Sorge vor, die hohen Ölpreise könnten die Rohölnachfrage bremsen. Die anhaltenden Unruhen in der arabischen Welt, allen voran in Libyen, wirken dagegen unterstützend.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank weiter. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 117,37 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/jsl

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