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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Bürgerkriegsähnliche Zustände in Libyen haben die Ölpreise am Dienstag weiter in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete am frühen Abend 107,05 US-Dollar. Das waren 1,31 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls deutlich auf 95,10 Dollar. In der Spitze war Brent auf 108,57 Dollar gestiegen, WTI kostete bis zu 98,48 Dollar. Damit kosten die Ölsorten derzeit soviel wie seit rund zweieinhalb Jahren nicht mehr.
Experten erklärten die abermaligen Preissteigerungen am Ölmarkt mit den politischen Unruhen in Libyen und anderen Staaten im Nahen Osten und Nordafrika. Es bestehe die Gefahr, dass die Unruhen auf andere wichtige Ölproduzenten wie Algerien oder die Golfregion überspringen könnten, hiess es. Solange der Konflikt auf Libyen begrenzt bleibe, könne die OPEC angesichts freier Förderkapazitäten von fünf bis sechs Millionen Barrel pro Tag einen Totalausfall Libyens auffangen, kommentierte die Commerzbank.
Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zog kräftig an. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 100,59 US-Dollar. Das waren 1,51 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/stb

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