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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Nach ihrer Talfahrt vom Vortag geht es für die Ölpreise auch am Donnerstag weiter abwärts. Die Stabilisierung im frühen asiatischen Handel währte nur kurz. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 111,74 US-Dollar. Das waren 0,83 Dollar weniger als Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 1,20 Dollar auf 97,01 Dollar.
Am Mittwoch waren die Preise zeitweise um über fünf Dollar gesunken. Händler machten dafür die deutlich gestiegenen US-Rohöllagerbestände verantwortlich. Diese gelten als Anzeichen für eine schwächere Nachfrage nach Öl. Die jüngsten Verluste begründeten Händler mit dem wieder stärkeren Dollar. Ein fester Dollar verteuert Öl ausserhalb des Dollarraums und lässt die Nachfrage sinken.
Die Internationale Energieagentur rechnet derweil angesichts hoher Preise und schwacher Wachstumsprognosen in den Industrienationen mit einem langsameren Anstieg der Ölnachfrage. Dies geht aus dem am Donnerstag in Paris veröffentlichten Ölmarktbericht hervor. Für 2011 liege die Prognose nun bei 89,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vorjahr war die Ölnachfrage noch um 3,3 Prozent gestiegen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) gab leicht nach. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 111,35 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/bgf

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