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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch vor der Veröffentlichung der US-Öllagerbestände ihre Kursverluste ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete im Mittagshandel 79,34 Dollar und damit 91 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 87 Cent auf 78,73 Dollar.
Der US-Dollar habe zum Euro wieder zugelegt und drücke so auf den Preis für das Schwarze Gold, sagten Händler. Während auf der einen Seite die Chinesen weniger Rohöl importierten, rechne die Internationale Energieagentur (IEA) kurz- und mittelfristig wieder mit einer steigenden Nachfrage für Ölprodukte, beschrieben Händlern die Gemengelage. Wegen der wieder anziehenden Weltkonjunktur sagt die IEA im laufenden Jahr und 2011 eine steigende Nachfrage nach Ölprodukten voraus. Am späten Nachmittag steht die Veröffentlichung der Öllagerbestände aus den USA, dem Land mit dem weltweit höchsten Ölverbrauch, auf dem Plan.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 76,87 US-Dollar. Das sind 1,41 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./stb/jsl

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