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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch zeitweise unter die Marke von 71 US-Dollar gesunken. Gründe waren ein unerwartet deutlicher Anstieg der US-Rohölbestände sowie erneut enttäuschende US-Konjunkturdaten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am späten Nachmittag etwas erholt 71,53 Dollar. Das waren aber immer noch zehn Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Oktober legte hingegen um 23 Cent auf 72,61 Dollar zu.
Trotz der leichten Erholung bei den Ölpreisen gebe es am Markt aber nach wie vor grosse Sorgen vor einem Abrutschten der US-Wirtschaft in die Rezession und einem Einbruch der Nachfrage, sagte ein Händler. In den vergangenen Handelstagen hatte der Konjunkturpessimismus für die USA die Rohstoffmärkte immer wieder unter Verkaufsdruck gesetzt. Das Erholungspotenzial für den Ölpreis sei daher auch begrenzt, hiess es von den Rohstoffexperten der Commerzbank.
In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Die Reserven erhöhten sich nach Angaben des US-Energieministeriums um 4,1 Millionen auf 358,3 Millionen Barrel. Die Benzinbestände legten um 2,3 Millionen auf 225,6 Millionen Barrel zu und auch die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) kletterten um 1,8 Millionen auf 176,0 Millionen Barrel.
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) erneut gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 69,69 Dollar. Das waren 1,24 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jha/wiz

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