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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der Preis für US-Rohöl hat sich am Dienstag weiter knapp unter der Marke von 90 US-Dollar stabilisiert. Nach jüngsten Meldungen kann die aufgrund eines Lecks seit dem Wochenende geschlossene Ölleitung in den Alaska in den kommenden Tagen wieder in Betrieb gehen. Derzeit fehlen aber laut Experten der Commerzbank 600.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag, die den Raffinerien nicht zur Verfügung stehen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel der US-Refenzsorte West Texas Intermediate (WTI) 89,37 Dollar und damit zwölf Cent mehr als am Vortag.
An der Börse in London wird Rohöl der Nordseesorte Brent weiter mit einem Preisaufschlag von etwa sechs Dollar zum US-Rohöl gehandelt. Hier kostete ein Barrel 95,56 Dollar und damit 14 Cent weniger als am Vortag. Die Schliessung der wichtigen Pipeline in Alaska hat die Ölpreise zeitweise kräftig steigen lassen. Durch die Leitung fliessen etwa zwölf Prozent der US-amerikanischen Ölproduktion. Der Ausfall dürfte sich zunächst durch einen Rückgang der Ölreserven in den USA bemerkbar machen, hiess es bei der Commerzbank.
Im weiteren Handelsverlauf dürften die Investoren gespannt auf die neuste Nachfrageprognose des US-amerikanischen Energiebehörde (EIA) warten, die im weiteren Handelsverlauf zur Veröffentlichung ansteht. Bislang erwartet die Behörde im laufenden Jahr einen Anstieg der weltweiten Nachfrage um 1,43 Millionen Barrel pro Tag, hiess es im Kommentar der Commerzbank.
Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 91,33 Dollar. Das waren 50 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jkr/jha

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