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Opel-Betriebsrat geht auf Konfrontationskurs zu GM

Dieser Inhalt wurde am 04. November 2009 - 09:20 publiziert

RÜSSELSHEIM (awp international) - Nach dem abgesagten Verkauf von Opel geht der Betriebsrat auf Konfrontationskurs zum Mutterkonzern General Motors (GM). Es werde keinen Beitrag der Beschäftigten zur Sanierung von Opel geben, teilte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Mittwoch in Rüsselsheim mit. Der Betriebsrat verlangt zudem die sofortige Auszahlung von gestundeten Tariferhöhungen.
"Der nächste Schritt von General Motors wird sein, Regierungen und Beschäftigte in Europa zu erpressen, um das bekannte, nicht tragfähige GM-Konzept zu finanzieren", sagte Franz. "Die Arbeitnehmervertretungen werden sich darauf nicht einlassen und suchen den Schulterschluss mit den Regierungen." Er sprach von einem "schwarzen Tag für Opel".
Die Arbeitnehmer würden auch nicht wie geplant in den kommenden Jahren durch Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld Millionenbeträge einsparen. Diese Zusage hatten sie daran geknüpft, dass der Zulieferer Magna und der russische Partner Sberbank tatsächlich den Zuschlag für Opel erhalten. Der GM-Verwaltungsrat hatte am Vorabend den geplanten Verkauf an Magna überraschend abgesagt./mt/DP/dc

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