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Zürich (awp) - Die israelische Medizinaltechnikerin Oridion ist im Geschäftsjahr 2010 weiter gewachsen. Die Umsatzsteigerung verdankt das an der SIX Swiss Exchange kotierte Unternehmen neben einer erhöhten Nachfrage neben Kapnographie-Geräten und Verbrauchsgütern auch ersten Zahlungen aus den neuen, 2009 abgeschlossen OEM-Partnerschaften. Der Reingewinn stieg im Berichtsjahr gar überdurchschnittlich. Für den weiteren Geschäftsverlauf zeigt sich das Management zuversichtlich und rechnet auch 2011 mit Wachstum.
Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2010 um 26,5% auf 54,18 Mio und der Bruttogewinn um 28,5% auf 30,61 Mio USD. Der Zuwachs beim operativen Ergebnis mit plus 48,5% auf 7,46 Mio USD und dem Reingewinn mit plus 51,1% auf 7,66 Mio USD fiel noch stärker aus, wie das im Bereich Kapnographie (Messung des Kohlendioxidgehalts in der Atemluft) tätige israelische Medtech-Unternehmen am Montag mitteilte.
Im vierten Quartal notierte Oridion ein Umsatzplus von 18,4% auf 15,05 Mio USD. Der EBIT stieg um 4,0% auf 2,62 Mio und das Ergebnis um 7,5% auf 2,59 Mio USD. Das Wachstum hat sich demnach im vierten Quartal abgeschwächt, was jedoch bereits anlässlich der Publikation der Neunmonatszahlen 2010 im November angekündigt worden war.
WEITERHIN STARKES UMSATZWACHSTUM - VERBESSERTE PROFITABILITÄT
Das Umsatzwachstum führt die Medizinaltechnikerin vor allem auf die konstante Nachfragesteigerung für Kapnographie-Geräte und -Verbrauchsgüter zurück, kombiniert mit vermehrten Lieferungen an alle OEM-Partner. Hinzu kommen noch Anfangsverkäufe für neue OEM-Partner, mit welchen letztes Jahr Verträge unterzeichnet worden waren.
Jedoch sei das Umsatzwachstum durch negative Währungseffekte etwas gebremst worden. "Insgesamt dürfte unser Umsatzwachstum durch negative Währungseffekte um etwa 2% gebremst worden sein", erklärte CFO Walter Tabachnik an einer Medienkonferenz am Montag.
Ebenfalls gesteigert wurde die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr. So resultierte eine Bruttogewinn-Marge von 56,5 gegenüber 55,6% im Vorjahr. Die Brutto-Marge sei massgeblich dank höherer Effizienz bei der Kostenkontrolle gestiegen. Die EBIT-Marge stieg auf 13,8 von 11,7% im Vorjahr.
AUSBLICK FÜR 2011 POSITIV - DARÜBER HINAUS ZUVERSICHTLICH
Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet Oridion mit einem etwas moderateren Umsatzwachstum von 20%. Das Unternehmen plant auch weiterhin, die Ausgaben für Forschung & Entwicklung sowie für das Marketing zu erhöhen. Dies werde jedoch die Profitabilität des Unternehmens nicht schmälern, weshalb auch weiterhin mit einer EBIT-Marge von 13% bis 14% gerechnet werden kann, erklärte Adler.
Der langfristige Ausblick sei ebenfalls positiv, so Adler weiter. Oridion dürfte sowohl von den neuen OEM-Partnern profitieren, als auch von neuen Produkten und Technologien, welche in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. Ebenfalls Wachstumspotential verspricht sich das Unternehmen von neuen Anwendungen der Kapnographie in Krankenhäusern, so z.B. bei der prozeduralen Sedation oder beim postoperativen Schmerzmanagement.
Weiteres Wachstumspotential sieht das Medtech-Unternehmen in der Erschliessung weiterer Märkte. So habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Penetrierung des militärischen Marktes mit Aufträgen des US-Militärs begonnen. Ebenfalls starkes Umsatzpotential berge der Japanische Markt, vor allem aufgrund der starken Überalterung der Gesellschaft.
ANALYSTENERWARTUNGEN ERFÜLLT - AKTIE MIT LEICHTEN GEWINNEN
Das Ergebnis fiel im Bereich der Erwartungen der Analysten aus. Gemäss Daniel Jelovcan, Experte der Helvea, hat Oridion einen starken Zahlenkranz abgeliefert, welcher seine Erwartungen auf allen Ebenen getroffen habe. Jedoch liege die EBIT-Margen-Guidance mit 13% bis 14% unter seinen Erwartungen, da er mit 14,7% gerechnet habe. Auch Carla Bänziger von Vontobel zeigt sich angetan von den Geschäftszahlen 2010. Bänziger hat mit 20,7% Umsatzwachstum für 2011 mit einem etwas höheren Ausblick gerechnet.
Bei Anlegern werden die Zahlen leicht positiv angenommen, die Aktien des Medizinaltechnikunternehmens steigen bis gegen 12.42 Uhr 0,5% auf 10,20 CHF. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI gewinnt derweil 0,78%.
dl/ra

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