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Basel (awp) - Die Pax Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn auf 57,4 (VJ 21,2) Mio CHF deutlich gesteigert, nachdem im Jahr 2008 der Gewinn um fast 70% eingebrochen war. Bei einem um 21,9% auf 342 (281) Mio CHF gestiegenen Eigenkapital verbesserte sich die Eigenkapitalverzinsung auf 18,4% nach 6,7% im Vorjahr, wie die Versicherungsgruppe am Montag mitteilt.
Die Pax Holding verfügt mit der Pax Leben und der an der Schweizer Börse kotierten Pax-Anlage AG über zwei Tochtergesellschaften. Die Bruttoprämieneinnahmen der Lebensversicherung sank im Jahr 2009 um 8,9% auf 700 (769) Mio CHF. Die bezahlten Versicherungsleistungen beliefen sich inklusive den Überschüssen auf 767 (693) Mio CHF, was einem Rückgang um 10,7% entspricht.
Die konjunkturelle Baisse habe sich sowohl auf das Einzelleben- als auch auf das Kollektivlebengeschäft negativ ausgewirkt, heisst es weiter.
In der Einzellebenversicherung hätten die Produktions- und Verkaufserfolge praktisch nur mit Aktionen und Sonderkonditionen und unter dem Strich mit einem Margenverzicht erzielt werden können. Wachstum verzeichnete die Pax bei anteilgebundenen Versicherungen mit periodischen Prämien sowie bei Kapitalversicherungen gegen Einmaleinlagen; alle anderen Produktarten hätten sich rückläufig entwickelt. Im Einzellebengeschäft sanken die Prämieneinnahmen in der Folge um 6,1% (+1,4% im VJ).
In der Kollektivversicherung habe zwar das Vollversicherungsmodell der Pax an Attraktivität gewonnen, jedoch erschwerte die Unterdeckung vieler Vorsorgeeinrichtungen einen Wechsel. Ausserdem bekam die Pax auch die durch die Krise ausgelöste starke Zunahme von Firmenkonkursen sowie den Rückgang von Neugründungen zu spüren. Die Einnahmen periodischer Prämien der Pax sanken im 2009 um 6,9% (+1,1% im VJ). Bei den Einmalprämien büsste die Pax aufgrund der schwachen Entwicklung des Neugeschäfts 15,7% (-5,1% im VJ) an Volumen ein.
Der Überschussfonds für die künftigen Ausschüttungen an die Versicherten sei auch nach einer Ausschüttung an die Versicherten von 20,9 Mio und einer Zuweisung zulasten des Jahresergebnissen von 35,0 Mio CHF mit verbleibenden 183 (VJ 167) Mio CHF "komfortabel dotiert". Die Solvenzmarge steht auf sehr hohen 260%.
Die im Immobilienbereich tätige Pax-Anlage steigerte den Gewinn - wie bereits am 10.03. berichtet - um 16,9% auf 21,9 Mio CHF. Angesichts des 50-jährigen Bestehens des Unternehmens wird neben einer ordentlichen Dividende von 11,00 CHF auch eine Jubiläumsdividende von 2,00 CHF pro Aktie beantragt.
Im Jahr 2010 rechnet die Pax Gruppe im Versicherungsgeschäft weiterhin mit einem starken Verdrängungswettbewerb. Daher gelte es die Marktleistungs- und Vertriebskraft zu stärken, um wieder zu profitablem Wachstum zurückzukehren. Im Immobilienbereich geht die Pax von einem guten Geschäftsverlauf im Jahr 2010 aus.
mk/rt

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