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Basel (awp/sda) - Die durch die Finanzkrise 2008 in Schieflage geratene Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) hat sich 2009 dank dem Aufschwung an der Börse merklich erholt. Obsolet ist die geplante Sanierung der Kasse damit aber nicht. Sie kommt bald ins Parlament.
Der Abschluss der PKBS für 2009 liegt zwar noch nicht vor. Dieter Stohler, Direktor der staatlichen Pensionskasse, geht jedoch davon aus, dass er mit dem zu erwartenden Ergebnis "sehr zufrieden" sein wird. Er rechnet für den Bereich Staat mit einem Deckungsgrad in der Grössenordnung von 90% und einer Deckungslücke von unter einer Milliarde, wie er am Dienstag zur SDA sagte.
Per Ende 2008 war der Deckungsgrad der erst gerade ausfinanzierten PKBS durch den Börsencrash auf 85,4% abgesackt. Ausgewiesen wurde im Bereich Staat eine Deckungslücke von 1,12 Mrd CHF. Angeschlossene Institutionen wie die Universität, die Basler Verkehrs-Betriebe oder die Gemeinde Riehen einbezogen, belief sich die Deckungslücke Ende 2008 gar auf 1,38 Mrd CHF.
Letztes Jahr profitierte die Kasse jedoch laut Stohler voll vom Aufschwung an der Börse. Die PKBS habe die strategische Aktienquote nach der Finanzkrise unverändert bei 30% belassen.
Über die im Gesamtjahr 2009 für das Portfolio der Pensionskasse erzielte Rendite konnte Stohler noch keine Angaben machen. Per Ende November wurde jedoch eine Performance von 9% erzielt - ein im Vergleich zu den letzten Jahren ausserordentlich hoher Wert. 2008 hatte die Performance noch -10,9% betragen.
Trotz der Erholung führt laut Stohler kein Weg an der geplanten Sanierung der PKBS vorbei. Denn das kantonale Pensionskassengesetz verlangt Massnahmen, wenn der Deckungsgrad unter 95% liegt.
Entsprechend hat der PKBS-Verwaltungsrat schon im Mai 2009 ein Sanierungskonzept vorgelegt, dem die Regierung weitgehend gefolgt ist. Derzeit liegt das Paket bei der Wirtschafts- und Abgabenkommission (WAK) des Grossen Rats, die laut Präsident Lukas Engelberger kurz vor dem Abschluss der Beratungen steht.
Laut dem WAK-Präsidenten erachtet auch die Kommission die Sanierung der Kasse mit fast 20'000 aktiven Versicherten und gegen 14'000 Rentenbezügern als notwendig. Umstritten sei im Gremium allerdings deren Umfang.
Nach den Vorstellungen des PKBS-Verwaltungsrats und der Regierung soll die Ende 2008 für den Bereich Staat verbuchte Deckungslücke von 1,12 Mrd CHF auf Anfang 2010 auf einen Schlag ausfinanziert werden. Geplant ist, dass die Staatskasse die ganze Summe vorschiesst und die Versicherten ihren Anteil von 50% über einen Zeitraum von voraussichtlich 19 Jahren abstottern.
rt

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