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SÃO PAULO/RIO DE JANEIRO (awp international) - In Brasilien steht die weltweit grösste Kapitalerhöhung in den Startlöchern. Mit Spannung warten die Akteure an den weltweiten Finanzmärkten darauf, dass der staatlich kontrollierte Ölkonzern Petrobras am Donnerstagabend den Ausgabepreis für die Neu-Aktien bekanntgibt. Insgesamt will der Konzern zwischen 75 und 80 Milliarden US-Dollar (bis rund 60 Mrd Euro) einsammeln.
Auf Skepsis stösst an den Finanzmärkten allerdings, dass der Staat bei Petrobras weiter an Macht gewinnen wird - er hält bereits am Petrobras-Gesamtkapital direkt und indirekt knapp 40 Prozent und hat zugleich die Stimmrechtsmehrheit. Mehr als die Hälfte der geplanten Kapitalerhöhung entfällt auf ein rund 43 Milliarden Dollar umfassendes Tauschgeschäft mit dem Staat. Die Regierung überschrieb dem Konzern Förderrechte für fünf Milliarden Barrel (159 Liter) Öl in grosser Meerestiefe vor der Küste Brasiliens und soll im Gegenzug Aktien erhalten.
Die verbleibenden mehr als 30 Milliarden US-Dollar hofft Petrobras von Kleinanlegern und institutionellen Investoren einzunehmen. Der Bezugspreis sollte am Donnerstagabend nach Handelsschluss an der Bovespa-Börse in São Paulo veröffentlicht werden.
Die neuen Aktien werden am Montag erstmals an der Bovespa notiert. Eine Aktionärsversammlung hatte vor einigen Wochen den Weg für eine Kapitalerhöhung von bis zu 150 Milliarden Reais (rund 85 Mrd US- Dollar) frei gemacht. Petrobras will durch die Kapitalerhöhung seine Investitionen von 224 Milliarden Dollar bis 2014 finanzieren. Die Ausbeutung der riesigen Ölfelder vor der Küste Brasiliens ist schwierig und teuer. Das Öl liegt in bis zu 7000 Metern Tiefe unter einer dicken Salzschicht./hr/DP/edh

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