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TRIPOLIS/KAIRO (awp international) - Erstmals seit Beginn der Unruhen in seinem Land hat sich der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi zu Wort gemeldet. Im Staatsfernsehen sagte er in der Nacht zum Dienstag: "Ich bin in Tripolis und nicht in Venezuela." Er trat damit Spekulationen entgegen, wonach er Libyen bereits verlassen haben soll.
Sonst sagte Gaddafi, der in einem Auto sitzend gezeigt wurde, nichts. Am Vorabend hatte sein Sohn Seif al-Islam die Libyer gewarnt, falls sie ihre Proteste fortsetzen sollten, drohe ein Bürgerkrieg.
Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete, es sei der Befehl erteilt worden, Bengasi in den nächsten Stunden aus der Luft anzugreifen. Bengasi ist nach der Hauptstadt Tripolis die zweitgrösste Stadt Libyens. Dort hatte der Aufstand gegen Gaddafi begonnen.
Gaddafi trug während der nur wenige Sekunden langen Aufnahme, die wie ein Sketch wirkte, einen Regenschirm in der Hand. Er sass dabei in einem alten Auto und murmelte leise vor sich hin.
Aus dem Pariser Exil meldete sich in der Nacht Gaddafis ehemals treuer Weggefährte Nuri al-Mismari zu Wort. Al-Mismari forderte Gaddafi auf, die Macht abzugeben und sagte sich gleichzeitig von ihm los. Nach vor knapp drei Monaten hatte der frühere Gaddafi-Berater erklärt, er sei nach Frankreich geflohen, weil andere Mitglieder des engen Zirkels von Gaddafi ihn bei diesem schlechtgemacht hätten.
abc/DP/zb

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