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BERLIN (awp international) - Irlands Regierung hat Pläne einer EU-weiten Berechnung von Unternehmensteuern zurückgewiesen. "Niedrige Körperschaftsteuern sind unverzichtbar für das irische Modell", sagte Irlands Minister für Unternehmen, Arbeitsmarkt und Innovation, Richard Bruton, der Tageszeitung "Die Welt" (Montag). "Besonders als ein Land, das seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen muss, können wir nicht die Werkzeuge aus der Hand geben, die Eckpfeiler des irischen Erfolgsmodells waren." Dublin wehrt sich seit langem gegen EU-Eingriffe in seine Steuerhoheit.
Die EU-Kommission hatte vor einigen Tagen einen neuen Plan zur EU-weiten Berechnung von Unternehmensteuern vorgelegt. Demnach können Unternehmen ihre Gewinne in der EU künftig nach einer einheitlichen Bemessungsgrundlage versteuern. Das krisengebeutelte Irland ist im Visier von EU-Partnern, weil es seine niedrigen Unternehmensteuern als Gegenzug für verbilligte Zinssätze für seine milliardenschweren Hilfskredite nicht anheben will. Vor allem Deutschland und Frankreich üben Druck auf Dublin aus./tst/DP/ksb

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