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REYKJAVIK (awp international) - Der frühere isländische Ministerpräsident Geir Haarde muss sich seit Dienstag vor einem vom Parlament eingesetzten Sondergericht wegen Mitverantwortung für die schwere Finanzkrise 2008 verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 60-jährigen Konservativen grobe Pflichtverletzung im Amt vor, weil er trotz alarmierender Informationen über den drohenden Zusammenbruch der grössten isländischen Banken nichts unternommen haben soll.
Haarde drohen bis zu zwei Jahre Haft. Er weist alle Vorwürfe zurück und stuft den Prozess als "politische Verfolgung" ein.
Islands Parlament Althing hat erstmals überhaupt von der Möglichkeit in der Verfassung Gebrauch gemacht, ein "Reichsgericht" wegen Verletzung der "Ministerverantwortung" einzusetzen. Nach der Verlesung der Anklageschrift will das Gericht erst wieder im September zur Hauptverhandlung zusammentreten. Der Zeitpunkt der Urteilsverkündung ist noch völlig offen./tbo/DP/bgf

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

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