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TRIPOLIS/DOHA (awp international) - Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi will die Aufständischen nicht nur mit militärischer Gewalt bezwingen, sondern auch durch undurchsichtige Manöver. Die arabische Zeitung "Al-Sharq Al-Awsat" berichtete am Montag, Gaddafi habe am Sonntag in der Hauptstadt Tripolis Waffen und Munition an junge Männer verteilen lassen, die aus dem Kreis der Unterstützer seines Regimes stammen. Diese Männer hätten in mehreren Vierteln sinnlos herumgeballert, um Chaos zu stiften.
Zugleich soll Gaddafi Kontakt zum neuen "Nationalrat" in Bengasi aufgenommen haben, um vorzuschlagen, dass er mit seiner Familie ins Exil geht. Seine Bedingungen seien: Die neuen Machthaber lassen ihn mitsamt seinem Vermögen ausreisen und verzichten auf Ermittlungen gegen ihn und seinen Clan, berichtete "Al-Sharq Al-Awsat".
Rebellen und Krankenhausärzte berichteten arabischen Medien, bei den Kämpfen um die westliche Stadt Misurata seien am Sonntag 18 Rebellen getötet und über 100 Menschen verletzt worden. In dem östlichen Ort Bin Dschawad starben den Angaben zufolge sieben Aufständische. Zu den Verlusten aufseiten der Gaddafi-Truppen gab es keine verlässlichen Informationen.
Die Rebellen erklärten, sie hätten bei Kämpfen gegen die Gaddafi-Truppen im Westen des Landes mehr als ein Dutzend Soldaten gefangen genommen. Ein Sprecher der Aufständischen sagte dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira, von den 14 Soldaten der Chamies-Brigade seien vier verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Im Osten an der Mittelmeerküste sei die Schlacht um Bin Dschawad noch nicht entschieden.
Dschumaa Ibrahim, ein Staatssekretär im libyschen Aussenministerium, nannte es "nicht akzeptabel und illegal", dass französische und britische Diplomaten Kontakte zu den Rebellen im Osten des Landes aufgenommen hätten. Der einzige Ansprechpartner für die Regierungen dieser beiden europäischen Länder müsse die libysche Regierung sein./as/abc/DP/she

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