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POLITIK/Libyen: Mindestens 160 Tote in Tripolis

Tripolis (awp/sda) - In der libyschen Hauptstadt Tripolis sind bei Zusammenstössen allein am Montag mindestens 160 Menschen gestorben. Das berichtete der Fernsehsender Al-Arabija unter Berufung auf Augenzeugen. Am Montagabend bombardierten Kampfflugzeuge zahlreiche Orte der Stadt.
In der libyschen Mittelmeerstadt Tobruk nahe der ägyptischen Grenze wurden nach Angaben von Augenzeugen zehn Ägypter erschossen. Ein Arzt sagte der Nachrichtenagentur AFP, am Grenzübergang Solum hätten Ägypter, die in drei Bussen aus Libyen geflohen seien, berichtet, in Tobruk seien zehn Ägypter mit Maschinenpistolen erschossen worden. Die Täter seien libysche "bewaffnete Banden und Söldner" gewesen.
Der Arzt wollte nach eigenen Angaben mit anderen Rettungskräften die Grenze nach Libyen überqueren, doch die Gruppe sei am Grenzübergang Solum aufgehalten worden. Die ägyptischen Grenzschützer hätten lediglich zwei Ärzte und Medikamente nach Libyen durchgelassen.

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