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STUTTGART (awp international) - Das Porsche-Management hält ungeachtet juristischer Auseinandersetzungen und ungeklärter Steuerfragen an der Integration von Porsche in den VW-Konzern fest. "Unser gemeinsames Ziel ist und bleibt die Verschmelzung", bekräftigte Vorstandschef Martin Winterkorn, der in Personalunion auch den VW-Konzern führt, laut Redetext auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Stuttgart. Als nächster Schritt stehe die geplante direkte Kapitalerhöhung über 5 Milliarden Euro bei der Porsche SE an. "Die Vorbereitungen dafür liegen voll im Plan."
Mit dem frischen Geld will der Konzern seine Schulden abtragen, die zum Jahresende 2010 noch 6,34 Milliarden Euro betrugen. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, unsere Aktionäre von unserem Angebot zu überzeugen", sagte Winterkorn. Die Kapitalerhöhung ? jeweils zur Hälfte über Stamm- und Vorzugsaktien - soll bis Ende Mai über die Bühne gehen. Details soll es erst geben, wenn der Prospekt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt wurde.
Im Rumpfgeschäftsjahr von August bis Dezember 2010 hatte die Porsche SE einen Gewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro eingestrichen. Wegen der Veränderungen in der Beteiligungsstruktur sind die Vorjahreswerte nur schwer vergleichbar. Im Zuge der Integration passt Porsche sein Geschäftsjahr nun dem Kalenderjahr an.
Auch im laufenden Geschäftsjahr (per Ende Dezember) will der Konzern ein positives Konzernergebnis vor Sondereffekten erreichen. Zu den Sondereffekten zählen die Bewertung der Beteiligung am Sportwagengeschäft von Porsche sowie die Optionen auf einen möglichen Verkauf der übrigen Hälfte an VW. Unter dem Dach der Porsche SE ist die Beteiligung von knapp 51 Prozent an den VW-Stammaktien sowie von gut der Hälfte am Porsche-Sportwagengeschäft gebündelt./dct/tw

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