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FRANKFURT (awp international) - Die Lage am portugiesischen Rentenmarkt hat sich am Mittwoch nach der Einigung auf ein Hilfsprogramm für das finanzschwache Euro-Land deutlich entspannt. Vor allem in den kurzen Laufzeiten waren die Risikoaufschläge für Staatsanleihen im Vormittagshandel spürbar rückläufig. Im zweijährigen Laufzeitbereich sank die Rendite kräftig um 0,69 Punkte auf 10,45 Prozent. Der Risikoaufschlag zu deutschen Staatstiteln, die an den Märkten als sehr sicher gelten, ist damit zwar immer noch sehr hoch. Im Vergleich zu vergangener Woche, als die zweijährige Rendite auf deutlich rund 11,5 Prozent gestiegen war, hat sich die Situation aber sichtlich entspannt.
Auch in den längeren Laufzeiten gingen die Renditen am portugiesischen Rentenmarkt deutlich zurück, wenngleich nicht so stark wie in den kürzeren Laufzeiten. Bei fünfjährigen Anleihen sank die Rendite im Vormittagshandel um 0,3 Punkte auf 10,88 Prozent. Im zehnjährigen Bereich gab sie um 0,19 Punkte auf 9,06 Punkte nach. Portugal hatte sich unlängst mit der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ein Rettungspaket geeinigt, das allerdings noch offiziell abgesegnet werden muss. Das Paket soll sich auf 78 Milliarden Euro belaufen./bgf/jsl

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