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KIRKEL (awp international) - Ein schwaches Auslandsgeschäft hat der Baumarktkette Praktiker im Geschäftsjahr 2009 schwer zugesetzt. Durch die Wirtschaftkrise war die Nachfrage vor allem im krisengeschüttelten Osteuropa eingebrochen. Im vierten Quartal sei noch keine Trendwende zu erkennen gewesen, räumte Praktiker am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Umsatzzahlen ein. Auch der deutsche Markt, der sich in den ersten neun Monaten noch sehr robust gezeigt hatte, verlor in den letzten drei Monaten des Jahres an Fahrt. Konzernweit sanken die Erlöse 2009 um 6,2 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Euro.
An der Börse stuften Anleger die Zahlen als enttäuschend ein. Im frühen Handel verlor die Aktie 4,32 Prozent auf 7,38 Euro und war damit Schlusslicht im MDax. Commerzbank-Analyst Jürgen Elfers sah den Quartalsumsatz sowohl unter seiner bereits vorsichtigen Schätzung als auch unter der Marktprognose. Die meisten Experten hatten gehofft, dass nach schwachen neun Monaten das Schlimmste überstanden sei.
Praktiker selbst sah seine Erwartungen erfüllt. "Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Abwertung der osteuropäischen Währungen haben ihre Spuren hinterlassen", sagte Vorstandschef Wolfgang Werner. "Dennoch werden wir, so wie es aussieht, unsere wichtigsten Ziele erreichen, nämlich ein angemessenes, positives Ergebnis zu erzielen, und die Liquidität auf einem komfortabel hohen Niveau zu halten." 2008 hatte Praktiker operativ 129,1 Millionen Euro verdient.
WENIGER RABATT-AKTIONEN
Der Verfall osteuropäischer Währungen brachte dem Konzern im Gesamtjahr einen Rückgang im Auslandsgeschäft von 15,6 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro ein. In Deutschland setzte der Konzern mit seinen Marken Praktiker und Max Bahr 2,62 Milliarden Euro um und schnitt nur knapp zwei Prozent unter dem Vorjahr ab.
Der Praktiker-Konzern hat im vergangenen Jahr kräftig auf die Kostenbremse getreten und die Investitionen zurückgeschraubt. Zudem wurden die Rabattaktionen zurückgefahren, was sich vor allem im vierten Quartal bemerkbar machte und den Umsatz der Marke Praktiker um 9 Prozent drückte.
2009 blieb die Zahl der Standorte mit 439 weltweit nahezu stabil. In Deutschland betreibt Praktiker 335 Märkte. Im laufenden Jahr will Praktiker wieder stärker investieren./she/wiz/tw

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