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HAMBURG (awp international) - Die Arbeitsmärkte in den Industriestaaten erholen sich laut einem Pressebericht langsamer von der Wirtschaftskrise als bisher vorausgesagt. Die Beschäftigung werde erst 2015 den Stand von vor der Krise erreichen, heisst es im neuen Weltarbeitsbericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) vorliegt und im Verlauf des Tages vorgestellt wird. Bisher sei die Genfer Organisation von 2013 ausgegangen. Um die Lücke zu schliessen, fehlen laut dem Pressebericht noch mehr als 14 Millionen Jobs in den 35 am meisten entwickelten Staaten.
Unter den grossen Industrieländern sei Deutschland allerdings der Musterschüler. Die kräftige Zunahme der Arbeitsplätze im zweiten Quartal sei auch mit einer deutlichen Abnahme unfreiwilliger Teilzeitarbeit einhergegangen, hiess es weiter in dem Bericht. Nach der vorliegenden ILO-Kalkulation war der Beschäftigungsstand im zweiten Quartal der höchste seit der Wiedervereinigung. Eine Ursache sei, dass die Beschäftigung im Dienstleistungssektor auch während der Krise gewachsen sei und Verluste in Industrie und Baugewerbe ausgeglichen habe. Laut dem "FTD"-Bericht wird der Einsatz von Kurzarbeit und Arbeitszeitkonten während der Krise in Deutschland ausdrücklich gelobt.
Insgesamt spricht die ILO aber laut "FTD" mit Blick auf die führenden Industriestaaten der Welt aber von einer "Depression auf dem Arbeitsmarkt, die eine ganze Generation prägen wird". Besonders der Jobmarkt in den USA, der grössten Volkswirtschaft der Welt, sei stark getroffen worden. Ein Grund für die verschlechterte Prognose der ILO sei das Auslaufen der Konjunkturmassnahmen in der Krise. Die ILO empfiehlt deshalb, zumindest bei direkten Hilfen für die Arbeitslosen und Beschäftigungsprogrammen nicht zu sparen./jkr/stb/tw

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